Befehlsempfänger, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-fehls-emp-fän-ger (computergeneriert)
WortzerlegungBefehlEmpfänger
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der aufgrund seiner Stellung Befehle auszuführen hat

Thesaurus

Synonymgruppe
Befehlsempfänger · Untergebener · Untergeordneter · ↗Untertan
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Befehlsgeber Mitläufer blind bloß degradieren gehorsam rein treu unterwürfig willenlos willfährig willig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlsempfänger‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch ihn seien die Länder nicht nur "Befehlsempfänger", sondern sie entscheiden mit.
Die Zeit, 01.12.2008, Nr. 48
Denn er mag es nicht, zum Befehlsempfänger reduziert zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1999
Die ehemaligen Bürochefs machen sich selbständig und rücken zu unmittelbaren Befehlsempfängern des Kaisers auf.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15102
Dann wäre es aus einem Guß, dann wäre der Herausgeber ein Befehlsempfänger und selber ein diktatorischer Befehlsweitergeber.
Mann, Golo: Einleitung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19374
Dabei muß man psychologisch immer bedenken, daß die als Befehlsgeber oder Befehlsempfänger Verantwortlichen keine Veranlassung hatten, über ihr dunkles Tun zu sprechen.
o. A.: Zweihundertelfter Tag. Montag, 26. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 32001
Zitationshilfe
„Befehlsempfänger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Befehlsempfänger>, abgerufen am 25.04.2019.

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