Bedeutungslehre, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-deu-tungs-leh-re (computergeneriert)
WortzerlegungBedeutungLehre1
eWDG, 1967

Bedeutung

Sprachwissenschaft Lehre von den Bedeutungen der Wörter, Semasiologie
Beispiel:
Die Bedeutungslehre – ein Irrweg der Sprachwissenschaft? [WeisgerberBedeutungslehreTitel]

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Bedeutungslehre  ●  ↗Semantik  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Kohyperonym · Synhyperonym
  • Bedeutungsbestandteil · ↗Sem
  • gleichrangiger Mengenteil  ●  Inkonym  griechisch · Synhyponym  griechisch · ↗Kohyponym  fachspr., griechisch
  • Lexem · abstrahierte Bedeutungseinheit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insbesondere im Bereich der Bedeutungslehre steht dem die Unbewußtheit des eigenen Sprachgebrauchs entgegen.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 244
Als letzten Teil der Grammatik fordert Meyer-Lübke eine reine "Bedeutungslehre".
Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 5
Die linguistische Semantik oder Bedeutungslehre saugt noch heftig die Milch der Sprachphilosophie.
Die Zeit, 30.09.1996, Nr. 40
Die linguistische Semantik oder Bedeutungslehre saugt noch heftig die Milch der Sprachphilosophie.
Die Zeit, 27.09.1996, Nr. 40
Die englische Bedeutungslehre (significs) steht einer Kritik der Sprache nicht gar fern.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18586
Zitationshilfe
„Bedeutungslehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Bedeutungslehre>, abgerufen am 25.05.2019.

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