Beamtendeutsch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBe-am-ten-deutsch
WortzerlegungBeamteDeutsch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend unlebendige, unanschauliche, oft langatmige u. verschachtelt konstruierte trockene Ausdrucksweise (in behördlichen Bestimmungen u. Ä.); Amts-, Behördendeutsch

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Behördensprache · ↗Kanzleideutsch · ↗Kanzleistil · ↗Papierdeutsch · Verwaltungsdeutsch · ↗Verwaltungssprache  ●  ↗Amtsdeutsch  ugs. · Beamtendeutsch  ugs. · Bürokratendeutsch  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

heißen schön

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beamtendeutsch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Begriff aus dem Beamtendeutsch meint, dass nur ein Richter bestimmte Freiheiten einschränken darf.
Die Zeit, 10.10.2011, Nr. 41
Das sogenannte Beamtendeutsch ist eine der lustigsten Erfindungen der zivilisierten Gesellschaft.
Die Welt, 19.11.2005
Aber warum demonstrieren sie ausgerechnet an ihrem ersten "Präsenztag" (Beamtendeutsch für Anwesenheitspflicht)?
Bild, 16.08.2003
Schon begonnen haben die Rückbaumaßnahmen, wie der Abriß im Beamtendeutsch heißt, in der benachbarten Leverkusener Straße.
Der Tagesspiegel, 11.12.1998
Zitationshilfe
„Beamtendeutsch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Beamtendeutsch>, abgerufen am 26.06.2019.

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