Aventüre, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Aventüre · Nominativ Plural: Aventüren
Aussprache
WorttrennungAven-tü-re (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

altertümelnd Abenteuer
Beispiel:
[sie braucht] wohl anderthalb Stunden ... alle ihre Aventüren zu erzählen [Droste-Hülsh.Briefe2,362]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie läßt sich auf seltsame Aventüren ein und landet immer wieder kreatürlich in der Symbiose mit ihrem Kind.
Die Zeit, 03.12.1993, Nr. 49
Der erwacht für ein langes Zwischenspiel des Schreckens, verliert seine Sprache und macht sich auf den Weg zur mittelalterlichen Aventüre.
Die Zeit, 05.05.1997, Nr. 18
Gewiß soll die Aventüre nur die mangelnde Eifersucht Goethes anregen.
konkret, 1984
Die von Laura angeregte Aventüre käme den Vorstellungen des Bundes über die Neuordnung der Welt ideal entgegen.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 248
Natalie und Sandrine sind zwei böse Schwestern von Rivettes Céline und Julie, sie entlarven die Amouren und Aventüren der Nouvelle Vague als luftiges irreales Gespinst.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2003
Zitationshilfe
„Aventüre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aventüre>, abgerufen am 18.10.2019.

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