Ausrufer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausrufers · Nominativ Plural: Ausrufer
Aussprache
WorttrennungAus-ru-fer (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

jmd., der (amtliche) Bekanntmachungen ausruft
a)
Beispiel:
Während dessen hat sich der Ausrufer mit seiner großen Glocke genähert [Liliencron2,249]
b)
jmd., der etw. rufend zum Verkauf anbietet
Beispiele:
der Ausrufer sagt die Taxen für die Stücke an, die versteigert werden sollen
»Nur frische Ware. Prima!« machte er ein Getöse wie ein Ausrufer [BecherAbschied4,242]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausrufer · ↗Bote · ↗Herold · ↗Signalgeber · ↗Sprachrohr · ↗Verkünder · ↗Vorbote
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Trommler verkünden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausrufer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da stand auch schon der Dicke, der Ausrufer, vor ihm.
Die Zeit, 11.08.1949, Nr. 32
Nun hört euch einmal im Vergleich zu dieser kleinen Geschichte die Sprache eines Ausrufers von heute an.
Benjamin, Walter: Berliner Dialekt. In: Tiedemann, Rolf (Hg.), Aufklärung für Kinder, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1985 [1929], S. 7
Aus freien Stücken indes wurde Schröder nicht zum Ausrufer einer kleinen Revolution.
Die Welt, 26.02.2000
Doch still jetzt, der Ausrufer ist wieder an der Reihe.
Kerner, Charlotte: Blueprint Blaupause, Weinheim: Beltz & Gelberg 1999, S. 126
Ausrufer zogen über den Borne und warfen die Blätter unter die Wandelnden.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 1050
Zitationshilfe
„Ausrufer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ausrufer>, abgerufen am 20.05.2019.

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