Ausruf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ausruf(e)s · Nominativ Plural: Ausrufe
Aussprache
WorttrennungAus-ruf (computergeneriert)
Grundformausrufen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
plötzlich gerufene Gefühlsäußerung
Beispiele:
ein freudiger, erstaunter, erschrockener, zorniger, unterdrückter, kurzer Ausruf
ein Ausruf der Angst, Bewunderung, des Erstaunens, der Empörung
jede Bewegung der Eiskunstläufer begleiteten die Zuschauer mit begeisterten Ausrufen
Ausrufe der Unzufriedenheit wurden laut, ließen sich hören
ein wütender Ausruf entfuhr ihm
einen Ausruf der Ungeduld hervorstoßen
2.
meist im Singular
das Ausrufen
siehe auch ausrufen (Lesart 2)
a)
Beispiel:
etw. durch Ausruf bekanntmachen
b)
Angebot durch Rufen
Beispiele:
die Versteigerung endete mit dem Ausruf einer wertvollen Handschriftensammlung
etw. kommt zum Ausruf (= wird versteigert)

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Ausruf · ↗Ruf · ↗Schrei  ●  Exclamatio  fachspr., lat.
Assoziationen
Synonymgruppe
Ausruf · ↗Einwurf · ↗Zwischenruf
Oberbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„Ausruf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ausruf>, abgerufen am 27.05.2019.

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