Aushilfe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Aushilfe · Nominativ Plural: Aushilfen
Aussprache
WorttrennungAus-hil-fe
Wortbildung mit ›Aushilfe‹ als Erstglied: ↗Aushilfsarbeit · ↗Aushilfsjob · ↗Aushilfskellner · ↗Aushilfskraft · ↗Aushilfspersonal · ↗Aushilfsstellung · ↗Aushilfsverkäuferin · ↗aushilfsweise
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
meist im Singular
Hilfe in der Verlegenheit, Unterstützung
Beispiele:
jmdn. um eine Aushilfe (von hundert Euro, in Geld) bitten
Christian hatte ... um Unterstützung, um Aushilfe geschrieben [Th. MannBuddenbrooks1,400]
zur Aushilfezur Vertretung, zu zeitweiser Hilfsarbeit
Beispiele:
sie arbeitet in der Gaststätte zur Aushilfe
niemanden zur Aushilfe haben
zur Aushilfe verkehren auf der Strecke Omnibusse (= als Ersatz verkehren auf der Strecke Omnibusse)
2.
jmd., der gelegentliche, zeitweise Hilfsarbeit übernommen hat
Beispiele:
als Aushilfe tätig sein
wir suchen noch Aushilfen für die Saison

Thesaurus

Synonymgruppe
Aushilfe · Aushilfsjobber · ↗Aushilfskraft · ↗Gehilfe · ↗Helfer · ↗Hilfsarbeiter · Hilfsarbeitskraft · ↗Hilfskraft · ↗Zuarbeiter · ungelernte Arbeitskraft · ungelernter Arbeiter · ungelernter Arbeitnehmer · ungelernter Beschäftigter · ungelernter Mitarbeiter  ●  Handlungsdiener  veraltet · Spannmann  veraltet · Hilfskeule  ugs., salopp · Ungelernter  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

17-jährig Angestellte Auszubildende Café Festangestellte Gastronomie Orchester Orchestermusiker Praktikant Restaurant Supermarkt System Tankstelle Teilzeitkraft anheuern anstellen arbeiten beschäftigen bezahlt billig einspringen einstellen engagieren gebrauchen gegenseitig gelegentlich jobben mitspielen studentisch zurückgreifen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aushilfe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Aushilfe, die Winter beschäftigt, wird demnächst eine Lehre bei ihr beginnen.
Die Zeit, 09.03.2013, Nr. 10
Einmalige Tätigkeiten etwa als Aushilfe beim Volksfest seien überhaupt nicht genehmigungspflichtig.
Der Tagesspiegel, 05.02.2004
Denn die Arbeit, die das Schicksal von uns fordert, muss sich turmhoch erheben über den Rahmen und das Wesen kleiner tagespolitischer Aushilfen.
o. A.: "Tag der Nation" in der Potsdamer Garnisonkirche, 21.03.1933
Da wurden immer Nummern ausgerufen für feste Stellen oder Aushilfe.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 190
Wo das nicht angängig ist, sind die segensreichen Krankenhäuser eine treffliche Aushilfe.
Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 6647
Zitationshilfe
„Aushilfe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aushilfe>, abgerufen am 15.10.2019.

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