Ausgeglichenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ausgeglichenheit · Nominativ Plural: Ausgeglichenheiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungAus-ge-gli-chen-heit
Wortzerlegungausgeglichen-heit
eWDG, 1967

Bedeutung

Gleichmaß, Harmonie
Beispiele:
jmd. besitzt eine große, bewundernswerte Ausgeglichenheit des Wesens
die Ausgeglichenheit seines Spiels, Vortrags wurde von der Kritik lobend erwähnt
Dem Ehrgeizigen hingegen mangelt es an innerer Ausgeglichenheit [KietzAusdrucksgehalt123]

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausbalanciertheit · Ausgeglichenheit · ↗Ausgewogenheit · ↗Harmonie · inneres Gleichgewicht  ●  ↗(innere) Balance  franz.
Assoziationen
Synonymgruppe
Abgeklärtheit · Ausgeglichenheit · ↗Beherrschtheit · ↗Beherrschung · ↗Besonnenheit · ↗Charakterstärke · ↗Fassung · ↗Gefasstheit · ↗Gelassenheit · ↗Gemütsruhe · ↗Gleichmut · ↗Gleichmütigkeit · ↗Kaltblütigkeit · ↗Leidenschaftslosigkeit · ↗Seelenruhe · ↗Selbstbeherrschung · ↗Unerschütterlichkeit · stoische Haltung · unerschütterlicher Gleichmut  ●  ↗Ataraxie  geh. · ↗Contenance  geh., franz. · ↗Kontenance  geh.
Assoziationen
  • (sich) nicht aus der Fassung bringen lassen · nicht zu erschüttern (sein)  ●  die Ruhe weghaben  ugs.
  • Ausgeglichenheit · ↗Seelenfrieden · innere Ruhe · innerer Frieden
  • Gelassenheit · ↗Gemütsruhe · ↗Gleichmut · ↗Seelenruhe · ↗Unerschütterlichkeit · innere Ruhe · stoische Ruhe · unerschütterlicher Gleichmut  ●  ↗Ataraxie  geh.
  • (etwas) mit Fassung tragen · (sich) unter Kontrolle halten · (äußerlich) gefasst reagieren · kaltes Blut bewahren · keine Regung zeigen · ruhig bleiben · sich nichts anmerken lassen
Synonymgruppe
Ausgeglichenheit · ↗Seelenfrieden · innere Ruhe · innerer Frieden
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich spüre keine asiatische Verbindung, meine Ausgeglichenheit habe ich von meinem Vater.
Die Welt, 12.09.2005
In solchen Momenten sei es wichtig, auf die seelische Ausgeglichenheit zu achten.
Süddeutsche Zeitung, 31.05.2002
Vor allen Dingen ist der hohe Wert einer psychischen Ruhe und Ausgeglichenheit zu erwähnen.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 32
Es fehlt die innere Ausgeglichenheit, vor allem auch die Vollständigkeit.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 951
Diese Ausgeglichenheit ist nicht die Liebe, sondern ein erfülltes Muster, ein befolgtes Gesetz.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 139
Zitationshilfe
„Ausgeglichenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ausgeglichenheit>, abgerufen am 26.08.2019.

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