Auserwählte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Auserwählten · Nominativ Plural: Auserwählte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Auserwählten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Auserwählte.
WorttrennungAus-er-wähl-te (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben zu etw. Besonderem auserlesener Mensch
Beispiele:
scherzhaft der Auserwählte meines Herzens, mein Auserwählter (= Geliebter)
Nur ein kleiner Teil von Auserwählten blieb im Saale zurück [Eichendorff2,122]
ich bin der Auserwählte, und seit gestern nachmittag ist die Verlobung perfekt [Th. MannBuddenbrooks1,295]

Thesaurus

Synonymgruppe
Auserwählte · Bettgenossin · Dame seines Herzens · Frau seines Herzens · ↗Freundin · ↗Gespielin · ↗Hetäre · ↗Kurtisane · Lebensabschnittsgefährtin · ↗Liebhaberin · ↗Liebste · ↗Mätresse · ↗Partnerin  ●  ↗Geliebte  Hauptform · (seine) Angebetete (oft iron.)  geh. · ↗Flamme  ugs. · ↗Herzdame  ugs. · ↗Herzensdame  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Berufene Club Gemeinschaft Herz Kreis Liste Palast Schar Teamchef acht angehören betreten einladen elf fühlen gehören gelangen glücklich heiraten hundert neun tanzen versammeln verteilen vorbehalten zehn zwölf zählen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Auserwählte‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schar der Auserwählten, die auf die Show geladen werden, ist handverlesen.
Die Zeit, 02.03.2000, Nr. 10
Von Zeit zu Zeit öffnet sich das Tor, und ein paar Auserwählte dürfen hinein.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.1999
Die Auserwählten werden versiegelt, um davor bewahrt zu werden, mit den Gottlosen zugleich unterzugehen.
Werbeck, W.: Johannesapokalypse. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10096
Daß er unter den wenigen Auserwählten war, hielt er für ausgeschlossen.
Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 443
Einmal ist sie die Gemeinschaft aller Auserwählten seit Anbeginn der Welt.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7548
Zitationshilfe
„Auserwählte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Auserwählte>, abgerufen am 20.06.2019.

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