Ausdruckslosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-drucks-lo-sig-keit
Wortzerlegungausdruckslos-igkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
der gespannte Ausdruck seines Gesichts verkehrte sich in stumpfe Ausdruckslosigkeit [G. Hauptm.Bahnw. Thiel4,56]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er weiß nicht, wie wichtig Ausdruckslosigkeit manchmal sein kann, um dann wahren Ausdruck zu erreichen.
Süddeutsche Zeitung, 13.05.1996
Jedoch ist ihre Ausdruckslosigkeit kein unbedingter Gradmesser für den Inhalt der Johnsonschen Politik.
Die Zeit, 16.01.1967, Nr. 03
Ihre toten, flaumigen, spitzen Gesichter haben die entsetzliche Ausdruckslosigkeit gestorbener Kinder.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 125
Also versuchen die Menschen, ihren Mienen mit einem Schleier der Ausdruckslosigkeit zu überziehen.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 199
Der ältere Mann mit den Paketen wartete auf der vorletzten Treppenstufe, unbeweglich, mit einer vollkommen ernsthaften Ausdruckslosigkeit im bartlosen Gesicht.
Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 3124
Zitationshilfe
„Ausdruckslosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ausdruckslosigkeit>, abgerufen am 22.04.2019.

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