Ausdruckskunst, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAus-drucks-kunst
WortzerlegungAusdruck1Kunst
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
künstlerische Formgebung mit vorwiegend expressivem Charakter
Beispiel:
daß er [Dürer] doch gleichzeitig auch einer Stimmungs- und Ausdruckskunst sich überläßt [WölfflinDürerIX]
2.
Kunstgeschichte Kunstrichtung gegen Anfang des 20. Jahrhunderts
Beispiel:
der Expressionismus war die bedeutendste Strömung in der Periode der Ausdruckskunst

Typische Verbindungen
computergeneriert

rein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ausdruckskunst‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn das alles "Ausdruckskunst" war, was eigentlich drückt es aus?
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2003
Die Kunst des Geigens ist eine Ausdruckskunst von größter Ursprünglichkeit.
Die Zeit, 31.03.1955, Nr. 13
Daher stammt denn auch der um 1911 eingebürgerte Begriff des Expressionismus - es war die neue "Ausdruckskunst".
Bild, 14.09.1999
Anders als Mussolini oder Franco tolerierte Hitler mit seinem Schmalspurgeschmack keine Formenvielfalt, auch keine nordische Ausdruckskunst.
Der Spiegel, 07.12.1987
Mit dem Stil der Neuen Sachlichkeit triumphierte dann endgültig das entpersönlichte Menschenbild über die individualisierte Ausdruckskunst.
Süddeutsche Zeitung, 08.09.1997
Zitationshilfe
„Ausdruckskunst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ausdruckskunst>, abgerufen am 22.10.2019.

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