Aufwind, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufwind(e)s · Nominativ Plural: Aufwinde
Aussprache
WorttrennungAuf-wind (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Aufwind‹ als Erstglied: ↗Aufwindkraftwerk
eWDG, 1967

Bedeutung

Segelfliegen aufwärts gerichtete Luftströmung
Gegenwort zu Abwind
Beispiele:
das Flugzeug wurde von einem Aufwind erfasst, schwebte im Aufwind
der Aufwind riss ab, und das Segelflugzeug verlor an Höhe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Airport Aktienkursus Billigflieger Büromarkt Konjunktur Luftverkehr Rot-Grün Rückenwind Technologiewert Wählergunst befinden bescheren bundespolitisch demoskopisch erhofft konjunkturell kreisen kräftig segeln spürbar spüren stet stetig thermisch unverhofft verspüren weitersehen wiedersehen wittern wähnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufwind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da nützt auch aller Aufwind, für den die deutschen Spieler nun bei der EM gesorgt haben, nicht viel.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.2003
Mit einem bisschen Aufwind wäre der Sprung 10 Meter weiter gegangen.
Bild, 02.01.2001
Zudem fühlten sie sich zum erstenmal seit eineinhalb Jahren in einem leichten Aufwind.
Die Zeit, 19.10.1979, Nr. 43
Innerhalb der Gruppe der Katholiken gerieten vor allem die akademisch Gebildeten in den »Aufwind«.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19447
Aber segelnd natürlich, stillstehend segelnd sind sie eine Kongregation in Ekstase mit den Aufwinden.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 406
Zitationshilfe
„Aufwind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aufwind>, abgerufen am 18.10.2019.

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