Aufstieg, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufstieg(e)s · Nominativ Plural: Aufstiege
Aussprache
WorttrennungAuf-stieg (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Aufstieg‹ als Erstglied: ↗Aufstiegsanwärter · ↗Aufstiegsbahn · ↗Aufstiegschance · ↗Aufstiegsetappe · ↗Aufstiegskandidat · ↗Aufstiegsmöglichkeit · ↗Aufstiegsplatz · ↗Aufstiegsspiel
 ·  mit ›Aufstieg‹ als Letztglied: ↗Ballonaufstieg · ↗Radiosondenaufstieg · ↗Raketenaufstieg
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Emporsteigen
a)
das Hinaufsteigen
Gegenwort zu Abstieg
Beispiele:
der Aufstieg zum Gipfel
er war durch den raschen, steilen, gefährlichen Aufstieg ermattet
während des Aufstiegs rasten
die Eiswand machte den Bergsteigern beim Aufstieg große Schwierigkeiten
b)
Flug empor
Beispiele:
der Aufstieg eines Ballons, einer Rakete, eines Erdsatelliten
der Aufstieg der Kapsel ins Weltall
2.
bildlich Aufwärtsentwicklung
Gegenwort zu Abstieg
Beispiele:
der wirtschaftliche, soziale Aufstieg des Landes
der rasche Aufstieg der Wirtschaft, Industrie
in seiner Stellung einen großartigen, glänzenden Aufstieg erleben, nehmen
Sport der Aufstieg der Mannschaft in die Oberliga, zur Spitzenklasse
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui [BrechtArturo UiTitel]
3.
Weg bergan
Gegenwort zu Abstieg
Beispiele:
auf den Berg führen zwei Aufstiege
wir nahmen den nördlichen, bequemen, gefährlichen Aufstieg zum Gipfel

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufstieg · ↗Besteigung
Assoziationen
Synonymgruppe
Aufstieg · ↗Beförderung
Synonymgruppe
Aufstieg · Stufen · ↗Treppe  ●  ↗Stiege  österr.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) Mehr · ↗(ein) Plus · ↗Anstieg · Aufstieg · ↗Aufwärtsentwicklung · ↗Steigerung · ↗Verbesserung · positive Entwicklung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abstieg Bezirksliga Bundesliga Fall Fußball-Bundesliga Landesliga Liga Mahagonny Niedergang Oberliga Regionalliga Untergang aufhaltsam beginnen beispiellos beruflich gesellschaftlich kometenhaft märchenhaft rasant rasch schaffen sozial steil unaufhaltsam verdanken verpassen verpasst vollziehen wirtschaftlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufstieg‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute ist der Aufstieg wirklich extrem schwer, da steckt mittlerweile so viel Geld drin.
Die Zeit, 20.10.2009, Nr. 14
Glauben Sie nach dem verkorksten Start wirklich noch an Aufstieg?
Bild, 16.08.2005
Mit offenen Augen hat er den Aufstieg verfolgt, den unsere Wirtschaft seit 1945 erlebt hat.
Kölling, Alfred: Fachbuch für Kellner, Leipzig: Fachbuchverl. VEB 1962 [1956], S. 18
Ich beschloß den Aufstieg zu dem großen Meister in den fünften Stock.
Wohlmuth, Alois: Ein Schauspielerleben, Ungeschminkte Selbstschilderungen von Alois Wohlmuth. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 1422
Nach einer Stunde kommt der Abstieg; jetzt ist das Tal das Ziel, und der Weg kann ebenso reizvoll sein wie der des Aufstiegs.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26572
Zitationshilfe
„Aufstieg“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aufstieg>, abgerufen am 18.10.2019.

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