Aufschwung, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Aufschwung(e)s · Nominativ Plural: Aufschwünge
Aussprache
WorttrennungAuf-schwung (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-Schwung
Wortbildung mit ›Aufschwung‹ als Erstglied: ↗Aufschwungphase  ·  mit ›Aufschwung‹ als Letztglied: ↗Bauchaufschwung · ↗Börsenaufschwung · ↗Felgaufschwung · ↗Konjunkturaufschwung · ↗Kursaufschwung · ↗Produktionsaufschwung · ↗Wirtschaftsaufschwung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Turnen
Gegenwort zu Abschwung
Beispiele:
Aufschwung am Reck
einen Aufschwung machen, versuchen
2.
gehoben Schwung nach oben
Beispiele:
ein (innerer, heroischer) Aufschwung aller Kräfte, der Phantasie
seine Seele ist keines Aufschwungs fähig
die Reise gab ihm einen neuen Aufschwung
etw., jmd. nimmt, erfährt, erlebt einen erfreulichen, unerhörten, gewaltigen Aufschwung
Ein wunderbarer ... Aufschwung hatte ihr Herz ergriffen [MusilMann1448]
schneller, plötzlicher Aufstieg, Konjunktur
Beispiele:
der (allgemeine, lebhafte) Aufschwung der Wirtschaft, des Geschäftslebens, Wohnungsbaus
Er feierte ... den beispiellosen Aufschwung der Wirtschaft und des nationalen Gedankens [H. MannUntertan4,446]

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufschwung · ↗Auftrieb
Synonymgruppe
Aufgang · Aufschwung · Steigen
Ökonomie
Synonymgruppe
Aufschwung · ↗Expansion · expansive Phase
Oberbegriffe
Antonyme
  • Aufschwung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anzeichen Arbeitsmarkt Hoffnung Weltwirtschaft abwürgen anhaltend ausbleiben baldig beginnend bremsen dauerhaft enorm erhofft erleben ersehnt erwartet fortsetzen gefährden gewaltig konjunkturell kräftig nachhaltig profitieren rasant selbsttragend spürbar tragend ungeahnt verhelfen wirtschaftlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufschwung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und von dem sogenannten weltweiten Aufschwung hätten sie nichts gehabt.
Die Zeit, 13.10.2008, Nr. 41
Es gibt positive Tendenzen, aber von einem Aufschwung würde ich noch nicht sprechen.
Der Spiegel, 10.07.2000
Um dieselbe Zeit erlebt die englische Wissenschaft einen ungeheuren Aufschwung.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 129
Sie führte vor allem zu einem ersten Aufschwung der katholischen Presse.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 2100
Die Vorahnung von Leere und Nichtigkeit lauert im schöpferischen Aufschwung.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 273
Zitationshilfe
„Aufschwung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aufschwung>, abgerufen am 21.09.2019.

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