Aufkommen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungAuf-kom-men (computergeneriert)
Grundformaufkommen
Wortbildung mit ›Aufkommen‹ als Erstglied: ↗aufkommensneutral  ·  mit ›Aufkommen‹ als Letztglied: ↗Eigenaufkommen · ↗Ist-Aufkommen · ↗Istaufkommen · ↗Marktaufkommen · ↗Sparaufkommen · ↗Weltaufkommen
 ·  mit ›Aufkommen‹ als Grundform: ↗-aufkommen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Wirtschaft
a)
Summe der Einnahmen (aus Steuerabgaben u. a.) in einem bestimmten Zeitraum
b)
DDR in der Höhe festgelegte Abgabe; Pflichtablieferung landwirtschaftlicher Güter, Soll
2.
gehoben Genesung

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Entstehen · (das) Werden · ↗Bildung · ↗Entwicklung · ↗Genese · ↗Heranbildung · ↗Herausbildung  ●  ↗Entstehung  Hauptform · Aufkommen  geh. · ↗Ausbildung  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Buchdruck Einkommenssteuer Einkommensteuer Energiesteuer Erbschaftsteuer Faschismus Feuerwaffe Gemeindesteuer Gewerbesteuer Grundsteuer Kfz-Steuer Kirchensteuer Kraftfahrzeugsteuer Körperschaftssteuer Körperschaftsteuer Lohnsteuer Mehrwertsteuer Mineralölsteuer Nationalsozialismus Privatfernsehen Solidaritätszuschlag Steuerart Tabaksteuer Tonfilm Umsatzsteuer Vermögensteuer erhöht zufließen zustehen Ökosteuer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Aufkommen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit Jahren entwickelt sich das Aufkommen deutlich schwächer, als es die gesamtwirtschaftlichen Daten erwarten lassen würden.
Der Tagesspiegel, 09.11.2004
Von 1995 bis 1998 ging das Aufkommen von 25 auf fünf Mio Mark zurück.
Bild, 04.12.1998
Dies änderte sich teilweise Ende der sechziger Jahre mit dem verstärkten Aufkommen wissenschaftstheoretischer Überlegungen innerhalb der Psychologie.
Aschenbach, Günter: Philosophie der Psychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28799
Auch die innere Verfassung des Seminars wird von dem Aufkommen der neuen Organisationen nicht unberührt bleiben.
Pädagogisches Archiv, 1906, Nr. 9, Bd. 48
Man vergesse dabei nicht, daß Kunst lange Zeit jede Technik bedeutete, erst seit Aufkommen der Ästhetik schroff den technischen Fertigkeiten gegenübergestellt wurde.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 10587
Zitationshilfe
„Aufkommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Aufkommen>, abgerufen am 15.10.2019.

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