Arbeitsstube, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAr-beits-stu-be (computergeneriert)
WortzerlegungArbeitStube
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend
Beispiele:
in seiner stillen Arbeitsstube
[das Haus des Schusters] hat im Erdgeschosse die Arbeitsstube (= Werkstatt) [StifterBergkristall2,294]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Lindenblüten-Tee, den sie uns aufgoß, tranken wir in ihrer geräumigen Arbeitsstube.
Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 203
Aus seiner Arbeitsstube blickte er über die Stadtmauer hinweg auf die Wälder und Felder.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 269
Und die nüchterne Arbeitsstube war plötzlich wie durchzogen von seltsamen Schwingungen und dem hauchfeinen Duft einer ferneren anderen Welt.
Die Zeit, 03.09.1953, Nr. 36
Und gelesen wurden die Werke dieser Bücherei wohl nicht an Ort und Stelle, sondern in Arbeitsstuben.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994
Und wenn ich dann aus der Arbeitsstube nach Hause zurückkehre, möchte ich über die Schwelle meiner Wohnung in ein schlichtes deutsches Heim treten.
Der Tagesspiegel, 13.04.2004
Zitationshilfe
„Arbeitsstube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Arbeitsstube>, abgerufen am 21.06.2019.

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