Angewohnheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Angewohnheit · Nominativ Plural: Angewohnheiten
Aussprache
WorttrennungAn-ge-wohn-heit (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Gewohnheit
Beispiele:
schlechte, üble Angewohnheiten annehmen, ablegen
jmdm. eine schlechte Angewohnheit aberziehen
umgangssprachlich er hat die dumme Angewohnheit, dauernd zu zwinkern, spötteln
umgangssprachlich, salopp er hat die dumme Angewohnheit, dauernd zu meckern

Thesaurus

Synonymgruppe
Angewohnheit · ↗Gepflogenheit · ↗Gewohnheit
Unterbegriffe
  • Unart · ↗Untugend · schlechte Angewohnheit · schlechte Gewohnheit
Synonymgruppe
Angewohnheit · ↗Caprice · ↗Eigenart · ↗Eigenheit · ↗Kaprice · ↗Marotte · ↗Schrulle · ↗Spleen · ↗Tick  ●  ↗Grille  veraltend · ↗Kaprize  österr. · Allüren  geh. · ↗Fimmel  ugs. · ↗Macke  ugs. · ↗Tic  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
Psychologie
Synonymgruppe
Angewohnheit · ↗Habit · ↗Neigung  ●  ↗Marotte  ugs. · ↗Schrulle  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ablegen abscheulich annehmen beibehalten blöd böse dumm fatal gehaben häßlich komisch leidig lieb lästig menschlich merkwürdig nervös pflegen schlecht schräg seltsam sonderbar unangenehm unschön verbreitet zwanghaft übel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Angewohnheit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit ihm hatte er wegen dessen Angewohnheit, spätnachts Musik zu spielen, oft gestritten.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 63
Aber wir kennen diese Angewohnheit von Politikern, beleidigt zu sein, wenn man das auch heraushört, was sie eigentlich sagen wollten.
Die Welt, 06.10.2005
Wer hat hier schon die Angewohnheit, bewaffnet bei einem Empfang zu erscheinen?
Der Tagesspiegel, 23.09.2001
Dazu gehört auch die niederträchtige Angewohnheit, über jemanden zu sprechen, ohne zu sprechen.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22864
Viele Männer haben die Angewohnheit, ihre Frauen schon wenige Tage nach der Hochzeit, wenn auch nicht gerade schlecht, so doch wenig rücksichtsvoll zu behandeln.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28797
Zitationshilfe
„Angewohnheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Angewohnheit>, abgerufen am 25.04.2019.

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