Anathema, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungAna-the-ma (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
katholische Kirche Kirchenbann, Exkommunikation; Verurteilung von Irrlehren
2.
antike Religion
a)
Weihegeschenk, den Göttern vorbehaltene u. geweihte Gabe
b)
das dem Zorn der Götter Überlieferte, das Verfluchte

Thesaurus

Synonymgruppe
Weihegeschenk, welches den Göttern vorbehalten war  ●  Anathem  fachspr. · Anathema  fachspr.
Religion
Synonymgruppe
Kirchenbann  ●  Anathem  fachspr. · Anathema  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wurde mir geschenkt, vielleicht ist es ein Anathema, vielleicht eine Verfluchung.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2000
Erst recht Anathema ist jede Alternative zur herrschenden Linie der Kerntechnik.
Die Zeit, 08.06.1998, Nr. 23
Erst recht Anathema ist jede Alternative zur herrschenden Linie der Kerntechnik.
Die Zeit, 28.05.1998, Nr. 23
Auf diesem Hintergrund erschien rechts als konturierter Gegensatz und Anathema.
Die Welt, 18.09.2000
Geduckt ordnet er die Briefe - gerecht spricht er sein Anathema über falsche Thurn und Taxis und Mauritius.
Tucholsky, Kurt: Zwei Welten. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926]
Zitationshilfe
„Anathema“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Anathema>, abgerufen am 26.03.2019.

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