Altstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAlt-stim-me
WortzerlegungAltStimme
eWDG, 1967

Bedeutung

Musik
1.
tiefe Frauenstimme, Knabenstimme
Beispiele:
eine weiche Altstimme
die Altstimme hervortreten lassen
2.
Notenvorlage für die Altpartie
Beispiele:
in der Altstimme ist ein Fehler
die Altstimme abschreiben
die Altstimmen austeilen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Orchester ausdrucksvoll dunkel rauchig schön singen tief warm

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Altstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von manchen kann ich nur noch die Altstimme, wie ich sie einst sang, und die allein ergibt keinen musikalischen Sinn.
Süddeutsche Zeitung, 22.10.1994
Ich hatte eigentlich eine Altstimme, sang aber nun in schwindelerregenden Höhen.
Die Zeit, 08.09.2006, Nr. 37
Dieses Mädchen - sie mußte ebenso wie die andere in meinem Alter sein - hatte schwarze, lebhafte Augen und eine tiefe Altstimme.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 36
Wenn Männer und Frauen gemeinsam singen, verstärken die Männer die Altstimme, dagegen verdoppeln sie fast nie die Sopranstimme.
Rihtman, Cvjetko u. a.: Jugoslawien. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 45585
Die dunkle Altstimme über dem leise bebenden Orchester malt die ganze Spukhaftigkeit der Wahrsagerin und ihres Treibens.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 292
Zitationshilfe
„Altstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Altstimme>, abgerufen am 21.07.2019.

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