Adonis, der

GrammatikEigenname (Maskulinum)
WorttrennungAdo-nis
eWDG, 1967

Bedeutung

schöner Jüngling der griechischen Sage
bildlich
Beispiel:
scherzhaft er ist nicht gerade ein Adonis (= nicht gerade schön)

Thesaurus

Synonymgruppe
Dandy · ↗Geck · ↗Piefke · ↗Schönling · ↗Snob  ●  Adonis  ironisch · ↗Beau  ironisch · ↗Stutzer  veraltet · ↗Fant  geh., veraltet · ↗Fatzke  ugs. · ↗Gent  geh., ironisch · ↗Lackaffe  ugs. · ↗Pomadenhengst  ugs., veraltet · Schicki  ugs. · ↗Schickimicki  ugs., ironisch · ↗Schmock  geh., selten, veraltend · ↗Schnösel  ugs. · ↗Stenz  ugs. · eitler Pfau  ugs. · feiner Pinkel  ugs. · lackierter Affe  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gedicht Narziß Terrasse Venus nackt sterbend tot

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Adonis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings überragt sie den neu entdeckten "Adonis" im Alter bei weitem.
Die Welt, 23.08.2003
Außer Adonis, auf den könne man mit dem Finger zeigen.
Die Zeit, 28.11.2012, Nr. 47
Dort ehrten sie den Gott Adonis, der den Frauen Lust schenkte, statt die eigene Lust nur an ihnen zu befriedigen.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 221
Aber ein jugendlicher Adonis hätte doch bloß einen gewaltigen Ödipuskomplex oder würde am Ende gar Geld dafür verlangen!
Noll, Ingrid: Ladylike, Zürich: Diogenes 2006, S. 146
Die Fürstin deutete zu einer von ihnen, einem Adonis, empor.
Ebner-Eschenbach, Marie von: Agave. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5727
Zitationshilfe
„Adonis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Adonis>, abgerufen am 20.05.2019.

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