Ackerscholle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAcker-schol-le (computergeneriert)
WortzerlegungAckerScholle1
eWDG, 1967

Bedeutung

großes, unförmiges Erdstück
Beispiel:
Lutz, der mit der Schuhsohle eine Ackerscholle einebnete [Hausm.Überfall191]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch vor dreißig Jahren überwogen die Nutzgärten mit ihren nicht sonderlich hübschen Beeten, Ackerschollen und lehmigen Wegen.
Der Tagesspiegel, 06.04.2002
Er malt keine rotbackigen Bauern, dampfende Ackerschollen oder melancholische Weidenbäume im Frühdunst.
Die Welt, 14.01.2005
Gräben sind überwuchert und nur zu vermuten, Bäche winden sich durch Wiesen und Brachstücke, fleckenweise liegen die Ackerschollen zwischen der Wintersaat blank.
Die Zeit, 22.01.1990, Nr. 04
Die Krähen fliegen über fette Ackerschollen, ahnungslos gegenüber der Vergänglichkeit alles Irdischen, fast beneidenswert in diesem Augenblick.
Die Zeit, 10.04.1981, Nr. 16
Zitationshilfe
„Ackerscholle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ackerscholle>, abgerufen am 19.08.2019.

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