Achtstundentag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAcht-stun-den-tag (computergeneriert)
WortzerlegungachtStundeTag1
eWDG, 1967

Bedeutung

Arbeitstag von acht Stunden
Beispiel:
den Achtstundentag durchsetzen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschaffung Einführung Urlaub einführen geregelt normal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Achtstundentag‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht bringt das Ende der Routine wenigstens das Ende des Achtstundentags mit sich.
Die Zeit, 07.10.2013, Nr. 38
An einen geregelten Achtstundentag ist auch heute noch nicht zu denken.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.1994
Als Grundsatz ist der Achtstundentag aufgestellt, aber durch Ausnahmen sehr durchlöchert.
Eltzbacher, Paul: Deutsches Handelsrecht, Berlin: Simon 1925 [1924], S. 79
Wie Sie sehen, hat die schematische Einführung des Achtstundentages die Verwalter des Kapitals gezwungen, den Ausfall an Arbeitsleistung durch erhöhte Geistestätigkeit wettzumachen.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 476
Er sagte Revolution und meinte den Übergang von der Monarchie zur Republik, aber auch den Achtstundentag und seine Rechte als Staatsbürger.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 73
Zitationshilfe
„Achtstundentag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Achtstundentag>, abgerufen am 26.04.2019.

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