achthaben

GrammatikVerb · hat acht, hatte acht, hat achtgehabt
Nebenform Acht haben · hat Acht, hatte Acht, hat Acht gehabt
Worttrennungacht-ha-ben · Acht ha-ben
WortzerlegungAcht2haben
Rechtschreibregeln§ 34 (E6)
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben auf etw. achtgeben
Beispiel:
Ich hatte wenig auf die Verwandlung meiner Schwester achtgehabt [G. Hauptm.4,188]
mit Gen.
veraltet etw. beachten
Beispiel:
Franziska ihrerseits hatte […] des Zwischenfalles nicht acht [FontanePetöfy106]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese wog er, und ich mußte genau achthaben, daß er nicht schwindelte; auch beim Ausrechnen des Preises, den er dafür bezahlte, hatte ich recht aufzupassen.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 17045
Nur auf eins pflegt man in der ersten Erziehung viel zu wenig achtzuhaben.
Schädel, E.: Das Sprechenlernen unserer Kinder, Leipzig: Brandstetter 1905, S. 4
Auch jetzt gingen die sorgenernsten Männer, der fuchtelnden Närrin scheinbar nicht achthabend, an ihr ruhig vorbei.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 122
Wenn er so redet, nimmt in ihm jene Spruchweisheit Gestalt an, die zurät, zwar zu den Sternen aufzublicken, aber auf die Gassen achtzuhaben.
Die Zeit, 11.03.1988, Nr. 11
Zitationshilfe
„achthaben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/achthaben>, abgerufen am 19.04.2019.

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