Abtrieb, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Abtrieb(e)s · Nominativ Plural: Abtriebe
Aussprache
WorttrennungAb-trieb
Grundformabtreiben
Wortbildung mit ›Abtrieb‹ als Letztglied: ↗Almabtrieb · ↗Kahlabtrieb
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Herabtreiben des Viehs von der Alm
Gegenwort zu Auftrieb
Beispiel:
der herbstliche Abtrieb des (Alpen)viehs
2.
Forstwesen Abholzung
Beispiel:
der Abtrieb der Stämme

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Abtrieb [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hinterachse Kurve Wagen aerodynamisch erzeugen produzieren sorgen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abtrieb‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Autos erzeugen bis zu dreimal so viel Abtrieb wie sie wiegen.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2002
Man kann links bleiben und drüber donnern oder nach rechts ziehen, vorbeifahren und den Abtrieb behalten.
Der Tagesspiegel, 01.06.2003
Der Wagen hat deutlich mehr Abtrieb, man merkt das schon ganz simpel beim Bremsen.
Die Welt, 10.03.2000
Der eigentliche Abtrieb ist vorbei, doch das Publikumsspektakel beginnt erst jetzt.
Die Zeit, 11.09.1995, Nr. 37
Der unter der W-Linie liegende Ast der Kurve bedeutet Abtrieb.
Eck, Bruno: Technische Strömungslehre, Berlin: Springer 1941, S. 162
Zitationshilfe
„Abtrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Abtrieb>, abgerufen am 25.08.2019.

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