-chen

Wortbildung mit ›-chen‹ als Letztglied: ↗Alräunchen · ↗Altchen · ↗Anekdötchen · ↗Beinchen · ↗Bemmchen · ↗Bettchen · ↗Bienchen · ↗Bierchen · ↗Bildchen · ↗Bläschen · ↗Blättchen · ↗Blümchen · ↗Blüschen · ↗Blütchen · ↗Breichen · ↗Brettchen · ↗Briefchen · ↗Bröckchen · ↗Bröschen · ↗Brüderchen · ↗Bäckchen · ↗Bähnchen · ↗Bällchen · ↗Bändchen1 · ↗Bändchen2 · ↗Bänkchen · ↗Bärchen · ↗Bärtchen · ↗Bäschen · ↗Bäuchelchen · ↗Bäuerchen2 · ↗Bäumchen · ↗Böckchen · ↗Bübchen · ↗Büchschen · ↗Bündelchen · ↗Bürschchen · ↗Dingchen · ↗Dingelchen · ↗Dirnchen · ↗Dummerchen · ↗Dämchen · ↗Däumchen · ↗Dörfchen · ↗Döschen · ↗Eckchen · ↗Eichen · ↗Engelchen · ↗Entchen · ↗Fensterchen · ↗Fetzchen · ↗Feuerchen · ↗Filmchen · ↗Fischchen · ↗Fleckchen1 · ↗Fleckchen2 · ↗Flämmchen · ↗Fläschchen · ↗Flöckchen · ↗Flüsschen · ↗Frauchen · ↗Frätzchen · ↗Fröschchen · ↗Früchtchen · ↗Fusselchen · ↗Fädchen · ↗Fähnchen · ↗Fältchen · ↗Fäserchen · ↗Fässchen · ↗Fäustchen · ↗Füchschen · ↗Fünkchen · ↗Füßchen · ↗Geistchen · ↗Gläschen · ↗Glöckchen · ↗Gottchen · ↗Gräschen · ↗Gräupchen · ↗Grüppchen · ↗Gänschen · ↗Gärtchen · ↗Gässchen · ↗Gütchen2 · ↗Gütchen1 · ↗Heftchen · ↗Hemdchen · ↗Herrchen · ↗Herzchen · ↗Hundchen · ↗Hähnchen · ↗Häkchen · ↗Hälschen · ↗Händchen · ↗Hänschen · ↗Häppchen · ↗Härchen · ↗Häschen · ↗Häubchen · ↗Häufchen · ↗Häuschen · ↗Häutchen · ↗Hölzchen · ↗Höschen · ↗Hühnchen · ↗Hündchen · ↗Hütchen · ↗Hüttchen · ↗Jungchen · ↗Jäckchen · ↗Jährchen · ↗Kehlchen · ↗Kerlchen · ↗Kettchen · ↗Kindchen · ↗Kistchen · ↗Kitzchen · ↗Kleidchen · ↗Klötzchen · ↗Klößchen · ↗Klümpchen · ↗Knöllchen · ↗Knöpfchen · ↗Knöspchen · ↗Knötchen · ↗Krägelchen · ↗Kränzchen · ↗Kräutchen · ↗Krönchen · ↗Krügelchen · ↗Krümchen · ↗Krümelchen · ↗Käffchen · ↗Käfterchen · ↗Kälbchen · ↗Kämmerchen · ↗Kännchen · ↗Käntchen2 · ↗Käntchen1 · ↗Käppchen · ↗Kästchen · ↗Kätzchen2 · ↗Käuzchen · ↗Köfferchen · ↗Köpfchen · ↗Körbchen · ↗Körnchen · ↗Körperchen · ↗Kügelchen · ↗Küsschen · ↗Laibchen · ↗Lendchen · ↗Leutchen · ↗Lichtchen · ↗Liedchen · ↗Lieschen · ↗Lämmchen · ↗Lämpchen · ↗Ländchen · ↗Läppchen · ↗Lärvchen · ↗Lätzchen · ↗Läufchen · ↗Löchelchen · ↗Löckchen · ↗Löffelchen · ↗Lüftchen · ↗Lüstchen · ↗Madamchen · ↗Mariechen · ↗Maskottchen · ↗Mimöschen · ↗Mittelchen · ↗Muttchen · ↗Mädelchen · ↗Männchen · ↗Mäntelchen · ↗Märchen · ↗Mäulchen · ↗Mäuschen · ↗Möndchen · ↗Möpschen · ↗Mündchen · ↗Mütchen · ↗Mütterchen · ↗Mützchen · ↗Nichtschen · ↗Nickerchen · ↗Nägelchen · ↗Näpfchen · ↗Närrchen · ↗Näschen · ↗Pantöffelchen · ↗Patchen · ↗Persönchen · ↗Pfeifchen · ↗Pferdchen · ↗Pflänzchen · ↗Pflästerchen · ↗Pfläumchen · ↗Pförtchen · ↗Pfötchen · ↗Pfündchen · ↗Pfützchen · ↗Pläsierchen · ↗Pröbchen · ↗Pummelchen · ↗Purzelchen · ↗Pusselchen · ↗Päckchen · ↗Pölsterchen · ↗Pöstchen · ↗Pülverchen · ↗Pünktchen · ↗Püppchen · ↗Quakelchen · ↗Restchen · ↗Riemchen · ↗Ringelchen · ↗Rippchen · ↗Räbchen · ↗Rädchen · ↗Rähmchen · ↗Ränftchen · ↗Ränzchen · ↗Röckchen · ↗Röhrchen · ↗Röllchen · ↗Röschen · ↗Rösschen · ↗Rübchen · ↗Scheibchen · ↗Schiffchen · ↗Schildchen · ↗Schippchen · ↗Schirmchen · ↗Schleifchen · ↗Schläfchen · ↗Schläppchen · ↗Schlösschen · ↗Schlückchen · ↗Schlüsselchen · ↗Schnippchen · ↗Schnittchen · ↗Schnuckelchen · ↗Schnäbelchen · ↗Schnäpschen · ↗Schnäuzchen · ↗Schnürchen · ↗Schrittchen · ↗Schränkchen · ↗Schräubchen · ↗Schuhchen · ↗Schweinchen · ↗Schwesterchen · ↗Schwälbchen · ↗Schwämmchen · ↗Schwänzchen · ↗Schwätzchen · ↗Schächtelchen · ↗Schäfchen · ↗Schälchen · ↗Schätzchen · ↗Schöppchen · ↗Schößchen · ↗Schühchen · ↗Schürzchen · ↗Schüsselchen · ↗Seelchen · ↗Sensibelchen · ↗Siechen · ↗Skandälchen · ↗Spielchen · ↗Spätzchen · ↗Späßchen · ↗Steinchen · ↗Sternchen · ↗Stiefelchen · ↗Stimmchen · ↗Streifchen · ↗Strähnchen · ↗Strümpfchen · ↗Stäbchen · ↗Ställchen · ↗Stäubchen · ↗Stöckchen · ↗Stövchen · ↗Stübchen1 · ↗Stückchen · ↗Stüfchen · ↗Stühlchen · ↗Stündchen · ↗Sächelchen · ↗Säckchen · ↗Sätzchen · ↗Söckchen · ↗Söhnchen · ↗Sümmchen · ↗Süppchen · ↗Tachchen · ↗Tagchen · ↗Teekesselchen · ↗Teilchen · ↗Tellerchen · ↗Teufelchen · ↗Tierchen · ↗Tischchen · ↗Traktätchen · ↗Treppchen · ↗Träubchen · ↗Tröpfchen · ↗Trüppchen · ↗Täfelchen · ↗Tännchen · ↗Tänzchen · ↗Täschchen · ↗Tässchen · ↗Täubchen · ↗Töchterchen · ↗Tönnchen · ↗Töpfchen · ↗Törtchen · ↗Tüchelchen · ↗Tüpfelchen · ↗Türchen · ↗Vorgärtchen · ↗Vorhemdchen · ↗Väschen · ↗Väterchen · ↗Vögelchen · ↗Völkchen · ↗Weibchen · ↗Weilchen · ↗Wetterchen · ↗Witzchen · ↗Wägelchen · ↗Wäldchen · ↗Wässerchen · ↗Wölkchen · ↗Wörtchen · ↗Würmchen · ↗Würstchen · ↗Würzelchen · ↗Zettelchen · ↗Zickelchen · ↗Zigarettchen · ↗Zimmerchen · ↗Zipfelchen · ↗Zuckerchen · ↗Zähnchen · ↗Zäpfchen · ↗Zöfchen · ↗Zöpfchen · ↗hallöchen · ↗Äffchen · ↗Ährchen · ↗Älchen · ↗Äugelchen · ↗Öfchen · ↗Öhrchen · ↗Örtchen · ↗Ührchen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

I.
vergleiche -lein, -elQuelle: DWDS, 2016
1.
kennzeichnet in Bildungen mit Substantiven die Verkleinerungsform
2.
a)
kennzeichnet in Bildungen mit Substantiven die Koseform
b)
drückt in Bildungen mit Substantiven einen positiven emotionalen Bezug aus
c)
abwertend drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass jmd. oder etw. als belanglos, unwichtig und gering angesehen wird
II.
bildet mit Wörtern unterschiedlicher Wortart eine Interjektion
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

-chen Deminutivsuffix (wie ↗-lein, s. d.), zusammengesetzt aus dem häufig in Tier- und Pflanzennamen, auch in Deminutiven, auftretenden germ. k-Suffix (oft mit vorangestelltem Bindevokal, s. ↗Habicht, ↗Kranich, die unter ↗Sperling angeführten Formen mhd. (md.) sperc, sperke, sperche und vgl. ahd. fulihha ‘weibliches Füllen, junge Stute’, 9. Jh., mengl. hillok ‘kleiner Hügel, Haufen’) und dem Suffix germ. -īna-, ie. -īno-, -eino-, das ursprünglich eine Zugehörigkeit, Abstammung ausdrückt, daher auch ‘das Kleine, das Junge’ bezeichnen kann, vgl. got. gaits ‘Geiß’, gaitein ‘das Junge der Geiß, Zicklein’ und s. ↗Schwein, ↗Füllen, ↗Küken. In Verbindung mit k- und l-Suffix (s. ↗-lein) erhält -īna- eindeutig deminutiven Sinn. Es ergeben sich asächs. -ikīn, wie skipikīn ‘Schiffchen’, mnd. -ken, wie vürken ‘Feuerchen’, ahd. -ihhī(n), wie fulihhī(n) ‘Füllen’ (Hs. 12. Jh.), mhd. (md.) -ichin, -chen, wie beinichin, frouchen. Solche Bildungen entstehen (zuerst vereinzelt) seit dem 9. Jh. und sind seit dem 14. Jh. in allen Landschaften anzutreffen. Luther kennt von Hause aus -chen, bevorzugt in seinen gedruckten Schriften aber obd. -lein, das bis etwa 1620 vorherrscht; danach wird -chen häufiger, das 1690 von Bödiker als deminuierende Endung empfohlen wird. Heute dominiert -chen in der Prosa; es steht in der Regel nach auslautendem -l (Spielchen), nach auslautendem -ch gilt -lein (Bächlein).
Zitationshilfe
„-chen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/-chen>, abgerufen am 26.05.2019.

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