überblasen

Worttrennungüber-bla-sen
Wortzerlegungüber-blasen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik bei Holz- und Blechblasinstrumenten   durch stärkeres Blasen statt des Grundtons die höheren Teiltöne hervorbringen

Typische Verbindungen
computergeneriert

blasen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überblasen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein jäher Stilbruch dieser Ton, der das romantische Moll aufnimmt, überbläst, auf den Kopf stellt.
Der Tagesspiegel, 08.02.2005
Die offene Pfeife überbläst in die Oktave, die Gedackte in die Duodezime.
Hortschansky, Klaus u. a.: Orgel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 41848
Hier überblasen, dort mit rasantem Glissando, erinnerte er an die Errungenschaften, die von Sonny Rollins bis David Murray für den Modern Jazz erkämpft wurden.
Süddeutsche Zeitung, 18.07.1998
Michael Faust muss zwischen Altflöte, Großer Flöte und Piccolo wechseln, oft überblasen und in die Flöte singen, in allen Spieltechniken erreicht er emotionale Vielschichtigkeit.
Die Welt, 07.10.2003
Die säuselt und kreischt im Falsett, wird überblasen, fiepst und wispert, singt süße Molodien, brummelt, schmeichelt, klagt und jammert, quietscht und quakt.
Süddeutsche Zeitung, 04.05.1994
Zitationshilfe
„überblasen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/überblasen>, abgerufen am 19.10.2019.

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