überbieten

GrammatikVerb · überbot, hat überboten
Aussprache
Worttrennungüber-bie-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungüber-bieten
Wortbildung mit ›überbieten‹ als Erstglied: ↗überbietbar
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
jmdn., besonders bei Auktionen, durch ein höheres Angebot zu übertreffen suchen, mehr bieten als ein anderer
Beispiele:
jmdn. bei einer Auktion um 50 Euro überbieten
er hat ihn beträchtlich überboten
2.
jmdn., etw. in einer bestimmten Leistung übertreffen
Beispiele:
er hat den Rekord im 1000-Meter-Lauf überboten
er, seine Leistung ist nicht mehr zu überbieten (= ist unübertrefflich)
sie überboten (= übertrumpften) sich gegenseitig an Höflichkeit
das ist eine nicht mehr zu überbietende Frechheit, Gemeinheit
eine Norm überbieten (= übererfüllen)

Thesaurus

Synonymgruppe
(Rekord) brechen · ↗(Rekord) schlagen · (immer) einen Schritt voraus sein · überbieten · ↗übertreffen  ●  (etwas/jemanden) in den Schatten stellen  fig. · den Vogel abschießen  ugs. · ↗toppen  ugs.
Assoziationen
  • besser · größer · passender · richtiger · ↗überlegen
  • (der) hat es echt drauf  ugs. · das macht ihm so schnell keiner nach  ugs., Spruch · das muss erst mal einer nachmachen!  ugs. · reife Leistung!  ugs., Spruch · saubere Arbeit!  ugs., Spruch
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Absurdität Arroganz Auslassen Bestleistung Bestmarke Brutalität Deutlichkeit Dramatik Dreistigkeit Geschmacklosigkeit Grausamkeit Harmlosigkeit Häßlichkeit Höchstgebot Lobeshymne Lächerlichkeit Offerte Peinlichkeit Radikalität Rekord Rekordmarke Scheinheiligkeit Schlichtheit Superlativ Verlogenheit Weltrekord Zynismus gegenseitig kaum schwerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›überbieten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Hersteller überboten sich geradezu darin, den zivilen Nutzen zu betonen.
Die Zeit, 09.09.2013, Nr. 36
Auch bei der Kritik will er sich von keinem überbieten lassen.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 109
Jeder überbietet den anderen in dem, was dieser gerade dargelegt hat.
Süddeutsche Zeitung, 08.08.2001
Er überbietet sich, Tausender um Tausender hält er mir hin.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 21
Wir laufen ihm entgegen, wir kommen ihm zuvor, wir überbieten ihn.
Rubiner, Ludwig: Die Gewaltlosen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 16617
Zitationshilfe
„überbieten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/überbieten>, abgerufen am 22.07.2019.

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