Überplanbestand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Überplanbestand(e)s · Nominativ Plural: Überplanbestände
Aussprache
WorttrennungÜber-plan-be-stand
eWDG, 1976

Bedeutung

DDR, Wirtschaft der über die im Richtsatzplan festgelegte Norm hinausgehende Bestand an Umlaufmitteln
Beispiel:
der Betrieb hat Überplanbestände

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sollen den kontinuierlichen Fertigungsprozeß sichern und das Entstehen von Überplanbeständen verhindern.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8326
Sie verarbeitete Überplanbestände von Zulieferanten und füllte mit den Produkten Versorgungslöcher in den HO-Läden.
Die Zeit, 17.03.1978, Nr. 12
Läden für Biwa (billige Waren) werden eröffnet, um die riesigen Überplanbestände abzubauen, die sich aus unmodischen und unzweckmäßigen Produkten angesammelt haben.
Bild, 06.02.1999
Gleichzeitig wurden in sogenannten Sonderläden in Grenznähe gegen DM-Zahlung veraltete und leicht beschädigte Waren sowie Überplanbestände z.B. von Rundfunkgeräten und Nähmaschinen an Westberliner verkauft.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 310
Zitationshilfe
„Überplanbestand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Überplanbestand>, abgerufen am 18.09.2019.

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