Ödem, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ödems · Nominativ Plural: Ödeme
Aussprache
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Ödem‹ als Letztglied: ↗Lungenödem
eWDG, 1974

Bedeutung

Medizin krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe
Beispiele:
ein Ödem hatte sich gebildet
Ödeme in den Beinen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ödem n. ‘krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe’, entlehnt (19. Jh.) aus griech. ó͞idēma (οἴδημα) ‘Aufschwellung, Geschwulst’, zu griech. oidé͞in (οἰδεῖν) ‘schwellen’ (verwandt mit ↗Eiter, s. d.).

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Schwellung · Wasseransammlung in Gefäßen  ●  ↗Wassersucht  ugs. · Ödem  fachspr., griechisch
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Papillenödem · Stauungspapille
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gehirn Knorpelschaden Knöchel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ödem‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der 33-Jährige musste wegen eines Ödems sogar künstlich beatmet werden.
Bild, 14.08.1999
Über die Ursachen des Ödems wollte Fortuni noch keine Angaben machen.
Süddeutsche Zeitung, 18.02.2004
Es blutete, des prallen Ödems wegen, nur wenig, um so mehr floß sulzige Gewebsflüssigkeit aus allen Einschnitten ab.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 90
Diese werden undicht, Flüssigkeit tritt aus, und es entsteht ein Ödem, am häufigsten um die Knöchel herum.
Der Tagesspiegel, 27.02.2002
Der 27-Jährige laboriert an einem Ödem in der rechten Kniescheibe sowie einem Knorpelschaden.
Die Zeit, 29.11.2011 (online)
Zitationshilfe
„Ödem“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Ödem>, abgerufen am 26.06.2019.

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